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Saskia Voigt
@ellis_landliebe
#gartentipps #gardeningforbeginners #DIY
Ruhe im Rhythmus der Jahreszeiten
Draußen sein, die Hände in der Erde, dem Rhythmus der Jahreszeiten folgen und immer wieder dieses kleine Wunder erleben: Das wirkte überraschend beruhigend. Blumen bekamen immer mehr Bedeutung. Sie bringen Farbe, aber auch Stille. Lebendigkeit ohne Hektik. Der Garten wurde ihr Ort zum Auftanken – als Gegengewicht zu einem vollen Terminkalender.
Vom Müssen zum Genießen
Als Kind hatte sie wenig mit Gärtnern am Hut. Sie erinnert sich noch daran, wie sie sich einmal absichtlich den Spaten in den Fuß stieß, um sich vor dem Helfen zu drücken. Der Garten fühlte sich wie etwas an, das man „muss“ – nicht wie ein Ort, an dem man gerne ist. Das änderte sich, als ihre Kinder geboren wurden. Sie wollte ihnen zeigen, woher Essen kommt, wie etwas wächst und wie man mit Aufmerksamkeit und Geduld selbst etwas aufbaut. Mit 6.500 m² Platz war ein großes Gartenprojekt plötzlich greifbar. Und Schritt für Schritt wuchs noch etwas mit: Ruhe.



Einfach anfangen, ohne Hürden
Vor allem möchte sie zeigen, dass Gärtnern nicht kompliziert sein muss. Man braucht keinen grünen Daumen. Man muss nur anfangen. Ob klein oder groß, das spielt keine Rolle: Wenn man startet, lernt man ganz von selbst. Inzwischen teilt sie ihre Erfahrungen, Tipps und Gartenmomente mit mehr als 125.000 Menschen auf Instagram – gerade um die Hürde so niedrig wie möglich zu halten.

Dahlienmagie und ein Garten voller Mix
Ihr Start mit Blumen war gleich groß. Kein kleines Probebeet, sondern direkt ein komplettes Dahlienbeet: rund vierzig Dahlien, in allen möglichen Farben und Blütenformen. Rückblickend war es ein Sprung ins kalte Wasser. Aber genau dieses erste Beet machte es magisch: Aus einer Knolle entsteht etwas, das monatelang immer wieder überrascht. In ihrem Garten gehören Blumen und Gemüse zusammen. Im Gemüsegarten und in Hochbeeten wachsen Kräuter, Gemüse und Blumen bunt durcheinander. Das sieht üppig aus – und es funktioniert: Blumen ziehen nützliche Insekten an, helfen dem Gleichgewicht im Garten und machen jedes Beet zu einem Ort, den man gerne anschaut. Ihr Gartentraum ist kein perfektes Bild, sondern ein Garten, der wachsen darf: Ruhe, Leichtigkeit, Raum zum Ernten und Ecken zum Sitzen. Vielleicht irgendwann ein Blumenfeld, das sich jedes Jahr verändert und andere inspiriert, auch einfach anzufangen.

Tom Groot
@boer_tom
#tulpenanbauer #bauer sucht frau
#tvmoderator
Tom ist mit den Händen in der Erde aufgewachsen.
In seiner Jugend war der Gemüsegarten die feste Kulisse: im Winter vorbereiten, im Frühjahr säen und zusammen mit seiner Mutter Jungpflanzen vorziehen. Er fand es magisch zu sehen, wie aus einem Samenkorn etwas Essbares entstand. Möhren, Radieschen und Beeren verschwanden direkt aus dem Garten in ihren Händen. Auch drinnen drehte sich alles um Grün. Die Grünlilie war sein Favorit: eine unkomplizierte Zimmerpflanze mit langen Ausläufern, an denen neue Pflänzchen wachsen. Ableger in einen Topf, eine eigene Mini-Pflanze im Schlafzimmer. Und das Schöne ist: Tom macht das heute noch immer – gemeinsam mit seinen Jungs.

Die Kraft von Dahlien und Blumenzwiebeln
Was ihn an Dahlien und Blumenzwiebeln so begeistert? Vor allem das Gefühl, das sie auslösen. Dahlien bedeuten für ihn Nostalgie: Früher sah man sie oft bei Bauernhöfen, weil sie robust sind und wenig Ansprüche haben. Dazu gehört auch eine Tradition: endlos pflücken und mit einem Strauß Dahlien auf Besuch gehen. Die Blumen faszinieren ihn durch ihre kräftigen Farben, Farbkombinationen und Blütenformen. Und doch steckt immer eine gewisse Symmetrie darin, die ihn immer wieder hinschauen lässt. Für Tom steht die Dahlie für Kraft und zugleich für Einfachheit: eine Blume, die verbindet.
In seinem Garten und in Sträußen kombiniert er Dahlien am liebsten mit anderen Schnittblumen. Gladiolen, Ranunkeln, Zinnien, Schleierkraut und Cosmea machen das Fest komplett. Und auch Insekten freuen sich über diesen Mix. Sein Goldtipp: Ergänze ein paar Zweige eines Strauchs aus deinem Garten – für extra Volumen und Atmosphäre.
So hält Tom seine Dahlien stark
Natürlich läuft nicht alles von selbst. Schnecken sind die größte Herausforderung – besonders, wenn junge Dahlien gerade erst aus der Erde kommen. Deshalb zieht Tom Pflanzen gerne zunächst in Töpfen vor (zum Beispiel in der Scheune, mit ausreichend Licht). Wenn die Frostgefahr vorbei ist, können schon größere Pflanzen in den Boden – und Schnecken lassen sie häufiger in Ruhe. Und bei feuchtem Wetter? Dann startet er notfalls eine Gegenoffensive und sammelt sie ein.
Wenn Tom selbst eine Blume wäre, würde er nicht zur naheliegenden Tulpe greifen, sondern Phlox wählen: robust, pflegeleicht, gut zu kombinieren, bei Insekten beliebt, herrlich duftend und eine tolle Schnittblume. Eine Blume, die einiges aushält.

Als Kind war der Garten für Marta ein sicherer Ort.
Sobald sie die Gelegenheit hatte, tauchte sie zwischen das Grün und in ihre Lieblingsbücher ab, wo ihre Fantasie freien Lauf hatte. Der geheime Garten hinterließ einen tiefen Eindruck: Im Garten ihrer Oma erweckte sie diese Geschichte zum Leben, spielte zwischen Rosen und Dahlien. Was als Zufluchtsort begann, wuchs langsam zu einer lebenslangen Liebe heran.

Blumen sind die Brücke zwischen ihrem Garten und ihrem Zuhause.
Schnittblumen spielen dabei die Hauptrolle: Dahlien und einjährige Blumen aus Saatgut landen fast täglich in einer Vase. Jeder Tag sieht anders aus – und genau das macht es so besonders. Sträuße selbst zu binden ist für Marta ein achtsamer Moment: kreativ, konzentriert, einmal ganz raus aus dem Kopf.
Einen absoluten Favoriten zu wählen ist schwer, aber wenn sie wählen muss, dann ist es die Dahlie Café au Lait. Jede Blüte ist ein bisschen anders, mit feinen Nuancen, die sich sogar durch die Temperatur verändern können. Das ist so eine Blume, die dich zwingt, langsamer zu werden und wirklich hinzuschauen.
Marta’s liebster Gartenmonat? Juni. Dann blühen Allium neben Stauden und die ersten Rosen öffnen ihre Knospen. Alles fühlt sich frisch, intensiv und voller Versprechen an. „Wenn die Gartensaison eine Symphonie wäre“, sagt sie, „dann ist der Juni der Höhepunkt.“
Und der Traum für später?
Ein größerer Garten, fast eine kleine Gärtnerei: mit besonderen Bäumen, einem Teich, einem großzügigen Pflückfeld und Beeten, in denen ich immer wieder neue Ideen zum Leben erwecken kann.


Marta Potoczek
@martashomegarden
#gardentipps #youtuber #kochen
Heute zieht Marta Tausende Blumen, darunter Tulpen, Rosen und Dahlien. Ihr Garten ist bewusst so gestaltet, dass er sich wie eine geheime Welt anfühlt, sobald man ihn betritt. Und ja: Durch das jahrelange Teilen online ist das „Geheimnis“ nicht mehr ganz geheim – aber die Magie ist geblieben. Sie liebt es, andere an ihrem Prozess teilhaben zu lassen: lernen, experimentieren, ausprobieren und wieder von vorn beginnen. „Ich frage immer: warum“, erzählt sie. Regeln sind dazu da, getestet, angepasst oder manchmal einfach losgelassen zu werden. Und diese Suche teilt sie gerne – als wäre sie für andere das Versuchskaninchen.