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    So bauen wir unsere Blumenzwiebeln und Dahlienknollen an

    Bio oder nachhaltig?

    Sind eure Produkte bio?

    Diese Frage bekommen wir oft. Verständlich, denn immer mehr Menschen möchten Produkte, bei denen man das Gefühl hat: Das stimmt. Wir nehmen diese Sorgen ernst und erklären gern, wie wir nachhaltig arbeiten – damit du mit Vertrauen pflanzen kannst.


    „Bio“ ist ein gesetzlich geschütztes Siegel. Das bedeutet: Anbau nach festen Regeln, auf SKAL-zertifizierten Flächen, mit Kontrollen und Dokumentation. Man ist bio – oder man ist es nicht. Deshalb dürfen wir das Wort „bio“ nicht für unsere Produkte verwenden.

    Wir entscheiden uns für einen Ansatz, bei dem wir in jeder Saison auf die möglichst geringe gesamte Umweltbelastung hinarbeiten. Beim nachhaltigen Anbau geht es um die Gesamtwirkung auf Boden, Wasser, Energie und Biodiversität – und darum, wie man mit Krankheiten, Schädlingen und Unkraut umgeht.

    In der Zwiebelbranche wird derzeit viel in bessere Techniken investiert, und die Entwicklungen mit Robotern, Drohnen und KI gehen sehr schnell. Auch wir führen praktische Versuche durch und tauschen über die Regiocertificering (siehe Infokasten) viel Wissen aus.

    Im vergangenen Jahr haben wir auf unserer Tulpenfarm eine Hackmaschine eingesetzt, um Unkraut mechanisch zu regulieren. Auf unserer Dahlienfarm haben wir außerdem einen groß angelegten Versuch mit Dahlienknollen durchgeführt, die nach biologischen Anbauprinzipien kultiviert wurden – gemeinsam mit Anbauberatern, einem Ökologen und Kolleginnen und Kollegen aus dem Anbau. Während der gesamten Saison messen und dokumentieren wir, was das für Pflanzengesundheit, Ausfälle und den erforderlichen Arbeitsaufwand bedeutet. So lernen wir und machen Schritt für Schritt weitere Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit.

    Biologischer Anbau bedeutet nicht automatisch immer die geringste Gesamtbelastung. Im Zwiebelanbau spielen mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle: Unkraut, Blattlaus- und Thripsdruck (Virusrisiko), Pilzdruck sowie die Lagerung nach dem Roden. In biologischen Systemen kann das manchmal mehr Arbeitsgänge, mehr Kraftstoff und mehr Handarbeit erfordern. Manche Lösungen, die im Bio-Anbau erlaubt sind, können zudem energieintensiv sein (zum Beispiel Abflammen gegen Unkraut) oder wiederholte Anwendungen nötig machen. Neben dem höheren Arbeitsaufwand bringt Bio-Anbau in der Praxis oft auch mehr Risiko mit sich – also häufiger Ernteausfälle durch Infektionen und Schäden. Dadurch wird das Endprodukt teurer. Viele Menschen finden Bio wichtig, aber nicht jeder kann oder möchte diesen Aufpreis bezahlen.

    Regiocertificering

    Regiocertificering ist eine Zusammenarbeit in der Duin- und Bollenstreek, bei der Erzeuger und Partner gemeinsam an einem nachhaltigeren Anbau arbeiten: sauberes Wasser, gesunder Boden und weniger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Durch Messen, voneinander Lernen und kontinuierliche Verbesserungen gehen nachhaltige Fortschritte schneller voran und wirken auf größerer Fläche. Auch unsere Betriebe sind dabei.

    Was ist „On the way to PlanetProof“?

    On the way to PlanetProof ist ein unabhängiges Siegel, das zeigt, dass du ein nachhaltiger produziertes Produkt kaufst – mit besonderem Fokus auf Natur, Klima und Tierwohl. Mit diesem Siegel arbeiten wir an einem Anbau, der im Gleichgewicht mit der Tragfähigkeit unseres Planeten ist. So versuchen wir, die Erde Schritt für Schritt weniger zu belasten und unsere Produktion weiter zu verbessern.

    Darum wählen wir die Lösung, die langfristig die geringste Belastung für die Umwelt hat. Bei uns steht die Natur im Mittelpunkt. Wir steuern über Boden, Technik, Timing und Qualität und wägen in jeder Saison ab, was insgesamt die beste Entscheidung ist. So nachhaltig wie möglich – damit du mit Vertrauen in den Garten gehen kannst.


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